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Selbstverteidigung Kampfsport, Kampfkunst, Erding, Rosenheim , Wing Tsun, Kung Fu, Kampf

4. Beobachtungen Im Unterricht im Sinne einer Voruntersuchung

 

Für gesundheitspädagogische Arbeit beim Kampfkunstunterricht bietet sich besonders die Unterscheidung zwischen den verschiedenen Arten von Streßreaktionen an. Außerdem ist die Diagnose, die Unterscheidung von Vagotonikern und Sympathikotonikern, leicht möglich.

 

Vagotoniker haben Probleme beim Einnehmen der Siegerrolle, ihnen fehlt das Gefühl der eigenen Stärke, der Überlegenheit über den anderen. Sie wirken dabei geradezu lustlos. Durch stark gebeugt Arme verkürzen sie die Reichweite ihrer Techniken, das im Wing / Tsun grundsätzlich geforderte Weiterschlagen nach dem ersten Treffen fällt Ihnen schwer.

Sympathikotoniker treten bei den Wing / Tsun-Partnerübungen ganz anders auf. Beim Einnehmen der Verliererrolle haben sie Probleme. Sie können sich dann oft nicht mehr an den übungsablauf halten. Besonders deutlich wird das beim üben mit dem Lehrer. Sie versuchen sich teilweise mit wild rudernden Armen und sinnlosen Zuckungen des Körpers zu verteidigen, auch ein Zurückweichen (Im Wing / Tsun streng verboten) ist oft zu beobachten. Beim Einnehmen der Siegerrolle neigen sie zu unkontrollierten, zu harten Techniken.

Gesundheitspädagogisch wünschenswert ist die Fähigkeit, auf Streß, der hier durch die Rolle in der Partnerübung ausgeübt wird, angemessen zu reagieren. Es müssen ganz sachlich beide Rollen eingenommen werden können. Dies trainiert die gesundheitspädagogisch wünschenswerte Felxibilität und die Phantasie. Jedem einzelnem Schüler soll seine grundsätzliche Ausprägung bewußt werden, er soll sich damit auseinandersetzen, mit seinem eigenen Verhalten in den Partnerübungen. Diese Reflexion kann vom Lehrer unterstützt werden.

 

 

4.1 Ehrenkodex - Schilderung des Vorgefundenen

Als aus Tradition pragmatische Kampfkunst erhebt Wing / Tsun nicht die Forderung nach einer speziellen moralischen Ausrichtung der Schüler.

Im Zuge der Bemühungen, das Wing / Tsun zu popularisieren und zu europäisieren wurde ganz gezielt Wing / Tsun ausschließlich als Methode der Selbstverteidigung propagiert. Andererseits besteht der Anspruch, das Kampfkunst ohne Beachtung der Tradition nicht möglich ist.

Im Wing / Tsun ist es wie in anderen Kampfsystemen, auf dem Papier und in Lehrbüchern wird ein hoher moralischer und ethischer Anspruch erhoben, der aber dann konkret beim Unterricht im Hintergrund verschwindet, wenngleich im Wing / Tsun sich dieser Anspruch auf die Einhaltung der familiären Beziehungen der Schüler untereinander beschränkt. Im Standarunterrichtswerk ist diesem Anspruch nicht einmal eine ganze Seite gewidmet. (29)

Unterrichtet werden hauptsächlich Kampftechniken, der moralische und ethische Anspruch gewinnt hauptsächlich beim Umgang miteinander im Unterricht an Bedeutung. Hier unterscheidet sich das Wing / Tsun vom Taekwon-Do, dessen umfangreicher Ehrenkodex bereits ausführlich beschrieben wurde,

 

Da jedoch zumindest Teile des Ehrenkodex des Wing / Tsun für die konkrete Arbeit im Unterricht von Bedeutung sind, möchte ich ihn hier erwähnen.

 

Nach einer Abmahnung durch einen Rechtsvertreter der EWTO musste ich diesen Teil meiner Diplomarbeit entfernen. sie können ihn in dem Buch Wing Tsun Kuen nachlesen.

 

Daneben gibt es noch eine Schulordnung, in der Grundsätzliches für den Unterricht geregelt wird. (31) Hier wird Respekt vor dem Ausbilder, die Geheimhaltung der Wing / Tsun-Techniken und Freundschaft zu anderen Kampfsportstilen gefordert. Zusammen mit der Mitgliedschaft im Verband unterschreibt jeder Schüler eine Verpflichtung, Wing / Tsun nur in Notwehr anzuwenden.

Diese äußeren Rahmenbedingungen werden aber erst durch die konkrete Arbeit des jeweiligen Lehrers in seiner Schule umgesetzt.

Aus praktischen Erwägungen halte ich eine direkte Einflußnahme auf das Leben des Schülers außerhalb des Trainings durch Regeln für unsinning und unwahrscheinlich. Dieser Anspruch wird auch in keiner offiziellen Wing / Tsun-Regel erhoben. Gesundheitspädagigische Arbeit ist so ebenfalls nicht möglich.

 

 

4.2 Mein Vorschlag eines Ehrenkodexes für das Verhalten im Unterricht

Eine sinnvolle Anleitung für das Verhalten im Training läßt sich nicht von vornherein aufstellen. Beim Unterrichten tauchen ganz konkret Probleme auf, die eine Verhaltensänderung von Schüler oder Lehrer erfordern. Da sich die Probleme wiederholen, läßt sich aber im Laufe der steigenden Unterrichtserfahrung des Lehrers und unter Berücksichtigung der gesundheitpädagogischen Zielsetzung des Unterrichts doch eine bestimmte Unterrichtsmethodik, die Anweisungen oder Empfehlungen an die Schüler und ein bestimmtes Verhalten des Lehrers beinhaltet, und damit einen Ehrenkodex darstellt, entwickeln.

Im meinen vorhergehenden Ausführungen habe ich hinreichend dargelegt, daß der Schwerpunkt der Wing / Tsun-Übungen auf Partnertraining liegt, und sich daher ein Ehrenkodex speziell auf dem Umgang mit dem Trainingspartner zu beziehen hat. Das ist, wie ich schon geschildert habe, auch der Hauptansatzpunkt für gesundheitspädagogische Arbeit.

Ich versuche meinen Schülern klarzumachen, daß der Trainingspartner im Wing / Tsun Partner und nicht Gegner ist. Im Wing / Tsun gibt es keine Form von Sparring. Es geht nicht darum, sich gegenseitig zu treffen, sondern sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Kampf findet nicht im Training, sondern nur in der Notwehr statt. Der Gegner befindet sich keinesfalls in der Trainingshalle. Dieses miteinander üben muß daher auf ein sich aneinander messen, wie es in anderen System möglich und gefordert ist, verzichten.

Bei einem solchem Verständnis des Wing / Tsun ist auch die Verletzungsgefahr, die im Wing / Tsun aufgrund der sehr gefährlichen Techniken an sich vorhanden wäre, würde man unkontrolliert üben, sehr gering.

Diese Trainingsmethodik unterscheidet sich ganz klar von anderen Vorstellungen, wie sie z. B. im WTF-Taekwon-Do existieren. Im Wing / Tsun wird die Technik nur durch den Ausführenden kontrolliert. Im WTF-Taekwon-Do wird die Technik durch Schutzausrüstung und die Verteidigung des Gegners kontrolliert. Da dies selbstverständlich nicht genügt, sind nur bestimmte, nach Meinung der Ausübenden in diesem Rahmen vertretbare Techniken erlaubt. Ein Kampfrichter achtet auf die Einhaltung dieser Techniken und anderer Regeln, die ebenfalls die Gefährlichkeit von Sparring und Wettkampf begrenzen. Erklärtes Ziel sind möglichst starke Techniken am Körper des Gegners bis zum Niederschlag. Eine ausgeführte Technik (man geht hier davon aus, daß nur erlaubte Techniken ausgeführt werden) wird vom Ausführenden nicht kontrolliert, sie soll möglichst starke Wirkung erzielen.

Des weiteren ließ sich beobachten, daß Fortgeschrittene nur ungern mit Anfängern trainierten und auf diese Weise Anfänger immer unter sich bleiben. Daher versuche ich immer wieder darzulegen, daß häufiger Partnerwechsel Grundlage und Test für die Wirksamkeit der Wing / Tsun-Technik ist.

 

Im Ernstfall ist ja auch keine Zeit, sich auf einen Gegner einzustimmen, die erlernte Technik muß anwendbar sein, was nur dann der Fall ist, wenn man sich mühelos auf verschiedene Partner oder Gegner einstellen kann. Außerdem ermöglicht der Vergleich mit einem Anfänger dem Fortgeschrittenen ein Gefühl für das eigene Können.

4.3 Nehmen die Schüler diesen Ehrenkodex an

In unseren kapitalistischen Leistungsgesellschaft sind die Menschen von vornherein zur Konkurrenz zu anderen erzogen und bereit. Ein konkurrenzloses Miteinander steht im Gegensatz zu dem, was üblicherweise praktiziert wird. Daher haben viele meine Schüler zumindest anfänglich damit Schwierigkeiten. Es kommt durchaus vor, daß der Bessere, Größere oder Stärkere versucht, seinen Angriff so zu gestalten, daß die Abwehr schwerer als vorgesehen wird. Dies ist im offiziellen Unterrichtsprogramm des Verbandes an keiner Stelle vorgesehen. Daran ist zu erkennen, daß das Verzichten auf Konkurrenz, das in den Wing / Tsun-ÜBUNGEN stattfindet, nicht einfach ist.

Immer wieder muß ich meine Schüler an den eigentlichen Inhalt der Übungen, an das Einhalten der Rolle, erinnern. Hier ist, ganz im Sinne der Leistungsgesellschaft, das Einnehmen der Verliererrolle, der sich ohne weitere Gegenwehr zu treffen lassen hat, für manche Schüler besonders schwer. Da diese Form der Übungen jedoch wohlbegründet ist, sind die Schüler grundsätzlich dazu bereit. Ich muß nur gelegentlich daran erinnern.

Es geht ja nicht darum, zu üben, wie man gegeneinander kämpft, sondern der Gegner ist immer jemand, der kein Wing / Tsun praktiziert und sich daher in einer Art und Weise bewegt, die dem Wing / Tsun-Schüler eigentlich fremd ist.

Um aber sinnvoll üben zu können, muß derjenige, der die Verliererrolle innehat, gegen die Regeln des Wing / Tsun verstoßen und bei seinen Kampfaktionen und Angriffen eine Schwäche bieten, die durch die Anwendung einer Wing / Tsun-Technik ausgenützt wird.

 

Häufiger Partnerwechsel wird von meinen Schülern in einem bestimmten Rahmen praktiziert. Dieser Rahmen ergibt sich daraus, daß Fortgeschrittene andere Techniken üben als Anfänger. Dennoch glaube ich, daß der Partnerwechsel meiner Schüler sich in einem günstigem Umfang bewegt. Grundsätzlich sollte jeder Schüler nach einiger Zeit des Trainings in der Lage sein, Sieger und Verliererrollen in vier grundsätzlichen Konstellationen einzunehmen.

Diese vier Grundpositionen definieren sich durch unterschiedliche Kentnisse im Wing / Tsun. Man übt entweder mit dem Lehrer, mit einem Schüler der länger als man selbst übt, mit einem Schüler der genausolange wie man selbst übt, oder mit einem Schüler der noch nicht so lange wie man selbst übt.

Diesen unterschiedlichen Positionen sind nach chinesischer Sitte auch entsprechende Anreden beigefügt, auf die ich jedoch im Unterricht verzichte, da ich eine über das unvermeidliche hinausgehende Betonung oder auch Etablierung von Hierarchie aus gesundheitspädagogischen Erwägungen für falsch halte. Eine so ausgeprägte Hierarchie dient der Zementierung das Bestehenden, gesundheitspädagogisch wertvoll ist aber eine Flexibilisierung der Strukturen.

Grundsätzlich sind die Schüler bereit, meine Vorstellung von zweckmäßigem Training anzuerkennen, da ich sowohl kampftechnisch als auch verbal diese Vorstellung so vermittle, daß sie als zwingend richtig, was sie ja auch ist, anerkannt wird. Bei Exzessen, die Verletzungsgefahr implizieren, bin ich jedoch gezwungen einzuschreiten, um den schwächeren Partner zu schützen.

Sobald die Sicherheit der Schüler betroffen ist, bin ich auch bereit, meine Autorität in die Waagschale zu werfen, da bei so elementaren Entscheidungen kein Kompromiß möglich ist. In diesem Sinne sind die Schüler gezwungen, d. h. sie werden von mir dazu gezwungen, Spielregeln, die die Sicherheit betreffen, einzuhalten, Wer dazu nicht bereit ist, für den ist in einer Wing / Tsun-Schule kein Platz. Schüler, die nur die eigene Stärke zeigen wollen, fühlen sich vom Wing / Tsun-Unterricht auch nicht angesprochen. Diese werden sich von vornherein für für Kampfkunstsysteme, die mit Freikampf und Sparring arbeiten, entscheiden.

4.4 Welche Einflüsse des Wing / Tsun-Trainings sind denkbar und beobachtbar

Grundsätzlich sind bei den Wirkungen des Wing / Tsun-Trainings vier verschiedene Rubriken zu bilden. Wirkungen werden hervorgerufen durch die Art und Weise, sich im Wing / Tsun zu bewegen, durch das ganz besondere Körpergefühl, und durch die Art und Weise, wie der soziale Umgang geregelt bzw. gehandhabt wird.

Diese Wirkungen sind unterschiedlich je nach physischer und psychischer Grunddisposition des Schülers. Der Einfachheit halber und für den Zweck der Arbeit ausreichend unterscheide ich Schüler nach vagotoner oder sympathikotoner Grundstruktur.

 

 

4.4.1 Einflüsse durch das spezielle Körpergefühl im Wing / Tsun

 

 

4.4.1.1 Beschreibung des speziellen Körpergefühls

 

Wing / Tsun ist ein weiches Kampfsystem, d. h. die Kraft des Gegners wird genutzt. Im Gegensatz dazu stehen harte Kampfsysteme wie Karate, die der Kraft des Gegners mit der eigenen Kraft entgegenwirken.

Um die Kraft des Gegners zu nutzen, ist es notwendig, sich von der eigenen Kraft freizumachen. Dies wird in der Form und in den Partnerübungen geübt.

Im Wing / Tsun spricht man von vier Wegen der Kraft. Mache dich von deiner eigenen Kraft frei. Mache dich von der Kraft des Gegners frei. Verwende die Kraft des Gegners gegen ihn. Füge der gegnerischen Kraft deine eigene Kraft hinzu. (32)

Diese Kraftprinzipien erfordern eine körperliche Entspanntheit, die In den Partnerübungen ständig überprüft und kontrolliert wird. Verteidigung in Wing / Tsun beruht nicht darauf, die Aktion des Angreifers zu unterbinden, sondern die Aktion des Angreifers wird als Energielieferung und Grundlage für die eigene Reaktion begrüßt. Durch Bewegung des eigenen Körpers wird verhindert, daß der Angreifer mit seiner Aktion Erfolg hat.

 

Bei einem starken Angreifer läßt sich nicht verhindern, daß er seine geplante Aktion, d. h. z. B. seine Faust zu einem bestimmten Punkt im Raum zu bringen, erfolgreich zu Ende bringt. Es ist jedoch leicht und ganz ohne Kraft möglich, den eigenen Kopf von dieser Stelle zu entfernen. Nicht die gegnerische Aktion, sondern nur der geplante Erfolg, nämlich der Treffer am Kopf, wird verhindert.

Voraussetzung dafür ist der Verzicht auf eigene Kraft, da nur dann der eigene Körper durch die gegnerische Kraft, die durch den Kontakt der Arme übermittelt wird, verlustfrei und ausreichend schnell bewegt wird.

Da es sich jedoch auch bei der abstrakten Form der Wing / Tsun-Partnerübungen um Kampf handelt, ist dieses Aufrechterhalten der körperlichen Entspannung schwierig, da es ja dem natürlichen Grundinstinkt des Menschen, nämlich mit der eigenen Kraft jeglicher Bedrohung entgegenzuarbeiten, widerspricht.

Zweite Besonderheit im Wing / Tsun ist die Stellung des Körpers. Die Kampfstellung ist sehr aufrecht, der Kopf ist gerade, die Schultern werden fallengelassen, die Wirbelsäule steht senkrecht und das Becken ist leicht vorgekippt. Diese Körperhaltung geht einher mit einem Gefühl des Sichbehauptenkönnens. Kampfschreie und emotionale Aggressionsausbrüche sind verpönt. Nach Aussage des Weltcheftrainers, Sigung Leung Ting, soll das Gesicht des Wing / Tsun-Kämpfers auch im Kampf weich und entspannt wie das einer Frau sein. (33)

Daß auf Bildern und bei Vorführungen oft anderes zu sehen ist, liegt daran, daß von Laien grimmige Gesichter erwartet werden und ein entspanntes Gesicht als Zeichen für eine schwache Technik genommen wird. Im Ernstfall gibt es aber keine Zuschauer, die zu beeindrucken sind, und die Wirksamkeit der Techniken zeigt sich in dementsprechenden Beeinträchtigungen der Gesundheit des Gegners.

Viele Bewegungen des Wing / Tsun beruhen auf einer maximalen Beweglichkeit des Schultergelenks. Da sich Verspannungen physischer oder psychischer Ursache oft dort lokalisieren, ist dies ein sehr guter Ansatzpunkt für die Arbeit mit diesen Verspannungen.

 

 

4.4.1.2 Einflüsse durch dieses spezielle Körpergefühl

"In den meisten unserer psychosomatisch-psychotherapeuthischen Kliniken gehören körperorientierte Psychotherapieverfahren zum festen Bestandteil der stationären Behandlung" (34) Bei der funktionellen Entspannung steht die vom Wing / Tsun-Kämpfer geforderte Enspannung im Mittelpunkt.

Während bei der Therapieform die Entspannung in der Ruhe stattfindet, findet beim Wing / Tsun-Kämpfer die Entspannung in der Aktion statt, d. h. Spannung nur dort wo nötig.

Chronische Verspannung wurde im Zusammenhang mit verschiedensten psychosomatischen Krankheiten festgestellt. Bei Kopfschmerzen, chronischer Polyarthritis und Hypertonie lassen sich nach Uexküll Indikationen für körperliche Entspannungsübungen ganz eindeutig feststellen.

Die Kampfstellung des Wing / Tsun läßt sich in der Therapieform der Bioenergetik ganz klar indentifizieren. Die Stellung ist mit einem bestimmten Gefühl verbunden. Wenn dieses Gefühl beim Schüler keine Entsprechung findet, ist die Stellung nur schwer einzunehmen, Dieser Zusammenhang muß auch verbal hergestellt werden, damit beim Schüler ein Bewußtsein dafür entsteht und die Reflexion dieser Zusammenhänge, die für die gesundheitspädagogische Arbeit unerläßlich ist, in Gang kommt.

 

Ein Kampf läßt sich nur mit Stärke gewinnen. Diese Stärke liegt aber nicht in der Muskelkraft, sondern im Selbstvertrauen. Dieses Selbstvertrauen hat auch eine kArpersprachliche Entsprechung, mit eingezogenem Kopf und hochgezogenen Schultern läßt sich Selbstvertrauen nur sehr schwer fühlen, der Zusammenhang zwischen Körperhaltung, Muskeltonus und emotionalen Empfinden wird dem Schüler aufs offensichtlichste verdeutlicht.

 

 

4.4,2 Einflüsse durch die Gestaltung der sozialen Interaktion

 

Die Kooperative Struktur der Wing / Tsun-übungen erfordert ein Zurechtkommen mit verschiedensten Partnern. Nur gemeinsam läßt sich etwas lernen. Der Lehrer gibt gewisse Rahmenbedingungen vor und dient vor allem als Informationsträger für die Wing / Tsun-Technik. Im normalen Leben ist es oft so, daß eine soziale Interaktion, eine Bekanntschaft ein einmaliges Ereignis ist und kein Feedback stattfindet.

Durch Partnerwechsel im Wing / Tsun läßt sich das eigene Verhalten bei unterschiedlichen Anforderungen immer wieder aufs neue überprüfen und korrigieren. Nach der "Versuch und Irrtum Methode" läßt sich so ein zufriedenstellendes Zusammenarbeiten mit unterschiedlichen Personen herstellen. Im normalen Leben wird bei Problemen oft aufgegeben und nicht intensiv genug nach einer Lösung gesucht. Erfahrungsgemäß ist im Wing / Tsun-Unterricht zumindest nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, die dem Kennenlernen der Spielregeln gilt, sinnvolles Training von jedem mit jedem möglich, was Indiz für eine erfolgreiche Kooperation ist.

Der im Vergleich zu anderen Kampfkunstarten hohe Geräuschpegel (Es finden viele Gespräche der Partner untereinander statt) zeigt die Notwendigkeit des verbalen Eingehens aufeinander, indem jedes Paar auch individuelle Regeln für den körperlichen Umgang miteinander aufstellt. Da die Technik des Wing / Tsun auf Präzision beruht, finden auch darüber immer wieder Auseinandersetzungen statt, die nach meiner Erfahrung zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen.

Der Beweis dafür liegt darin, daß ich nur sehr selten von Schülern gebeten werde, über die Ausgestaltung einer bekannten Technik eine definitive Entscheidung zu treffen. Sehr selten ist es auch, daß Schüler so aggressiv miteinander Oben, daß ich aus Gründen der Verletzungsgefahr einschreiten muß.

Die Wing / Tsun-Partnerübungen sind offensichtlich eine gute Methode, den Umgang miteinander auf einer sehr intimen, weil körperlichen, Ebene in einer selbstverantwortlichen Form zu üben und zu gestalten. Die besondere Bedeutung von Partnerübungen wird auch gesundheitbildnerisch orientierten Yogakursen gezielt eingesetzt.

 

4.4.3 Einflusse auf Schüler mit symphatikotoner Grundstruktur

Sympathikotoniker sind im Training durch ihr Verhalten gut zu erkennen. Sie haben Dispositionen für bestimmte psychosomatische Krankheiten, sie entsprechen dem A-Typ der Medizin. Sympathikotoniker bevorzugen die Ausübung von Macht, sind voller Kampfgeist und einer paritätischen Rollenverteilung bei den Wing / Tsun-übungen abgeneigt.

Sie wollen immer nur gewinnen. Sie neigen zu einer übertriebenen Motorik. Mit Vorliebe gestalten sie einen Angriff schwieriger als im korrekten übungsablauf vorgesehen, um den Partner treffen zu können. Durch die für sie damit verbundene Abwertung des Partners und eigene Aufwertung haben sie Gelegenheit, Macht auszuüben und Stärke zu empfinden.

Bei diesen Personen wird die körperliche Motorik auf das erforderliche und angemessene Maß zurückgeschraubt. Sie lernen, daß selbst da, wo man es am ehesten vermutet, nämlich im Kampf, kein Platz für Aggressivität und emotionale Ausbrüche ist. In den Partnerübungen lernen sie Rücksicht zu nehmen und den eigenen Kampfgeist durch sachlichen, was nicht heißen muß emotionslosen, Umgang mit der Situation zu kontrollieren. Diese Kontrolle kann aber nie eine nur oberflächlich von außen oder sich selbst aufgezwungene sein, sondern sie muß tiefer, sozusagen am Ort der Entstehung, stattfinden.

 

Gerade der Mangel an Fairneß, der Sympathikotonikern oft zueigen ist, ist mit den Gegebenheiten der Wing / Tsun-Partnerübungen unvereinbar. Wenn ein Sympathikotoniker auf einen Vagotoniker trifft, kann jeder das machen, was ihm liegt. Der Sympathikotoniker kann Macht ausüben, der Vagotoniker sich dieser Macht unterwerfen. Dies ist zwar auch eine Art der Kooperation, aber nicht die, die gesundheitspädagogisch als wertvoll zu betrachten ist. Jeder soll ja das üben, was ihm nicht liegt, um eine Reflektion über die eigenen Verhaltensgrundmuster in Gang zu setzen, die dann Wirkungen hervorrufen kann. In solchen Fällen halte ich ein Eingreifen des Lehrers für geboten.

Daß bei der Anwendung der Technik im Ernstfall, d. h. in der Notwehr, die Verletzung des Gegners eintritt, liegt an der veränderten Absicht, nicht an einer Veränderung der Technik. Erklärtes Ziel der Anwendung von Wing / Tsun in der Notwehr ist die Herbeiführung einer vorübergehenden Handlungsunfähigkeit des Angreifers.

 

4.4.4 Einflüsse auf Schüler mit vagotoner Grundstruktur

Während dem Sympathikotoniker die Zurückhaltung schwer fällt, hat der Vagotoniker Probleme mit dem aus sich Herausgehen, mit dem Ausüben von Macht, mit dem Einnehmen der Siegerrolle. Er ist nur schwer in der Lage, das Selbstvertrauen zu empfinden und auch auszustrahlen, das für einen Sieg im Kampf notwendig ist. Er läßt sich auch ganz klar an der Zurückhaltung erkennen, mit der bei den Wing / Tsun-Partnerübungen die aggressive Rolle eingenommen wird. Oft wirkt er geradezu lustlos, die entspannte Dynamik des Wing / Tsun-Kämpfers läßt sich nicht beobachten.

Auch die aufrechte Stellung bei unmittelbarem Körperkontakt, deren Bedeutung physisch und psychisch interpretiert werden kann, wird oft nicht eingenommen, Wing / Tsun-technisch wird diese Stellung wegen des besseren Gleichgewichts und der besseren Sicherung des Kopfes bevorzugt. Körpersprachlich läßt sich die Bedeutung dieser Stellung bioenergetisch so interpretieren, daß dieses Ausüben von Macht, das in dieser betont aufrechten Stellung in unmittelbarem Kontakt zum Gegner oder Trainigspartner als mögliches Verhalten in den Verhaltensmustern des Vagotonikers nicht enthalten ist. Psychoanalytisch betrachtet könnte man hier von einer Art Widerstand sprechen, nur daß er hier nicht auf einer verbalen, sondern auf einer körperlichen Ebene stattfindet.

 

Das für Vagotoniker typische Fehlen von Lebensperspektive ist mit dieser Kampfstellung unvereinbar. Da die Aktionen im Wing / Tsun auf einer umittelbar körperlichen Ebene stattfinden, läßt sich die dabei gemachte Erfahrung des eigenen Körpergefühls auch nicht verbal weginteliektualisieren.

Die gesundheitspädagogische Aufgabe des Lehrers liegt darin, dem Schüler die Zusammenhänge zwischen Körperhaltung, Motorik und Emotion zu verdeutlichen.

ln diesem Zusammenhang kann ich mich gut an eine mündliche Erklärung des Europacheftrainers für Wing / Tsun, Sifu Keith R. Kernspecht, erinnern, die er bezüglich der Vorkampfstellung und der psychischen Verfassung gab. Ich gebe diese sinngemäß aus meiner Erinnerung wieder.

Wenn zwei miteinander kämpfen, kann man die Menge an vorhandem Mut mit 100 Prozent ansetzen. Wenn nun einer 100 Prozent Mut empfindet, und der andere gar nichts, dann wird der ohne Mut der Verlierer sein. Dieses Gefühl von 0 Prozent Mut kann durch eingezogenem Kopf und verkrampfte Schultern hervorgerufen werden.

Körpersprachlich wir dies vom Gegner als Angst interpretiert, durch diese Interpretation wird das Mutgefühl beim Gegner verstärkt, er zieht sozusagen Stärke aus der Schwäche des Anderen. Dieser sich verstärkende Prozeß legt das Ergebnis des Kampfes von vornherein fest. Diese Entwicklung muß von Anfang an verhindert werden, durch Einnehmen einer Stellung, die nicht provozierend aber zuversichtlich auf den anderen wirkt.

 

Um in einem Kampf eine Chance zu haben, ist es notwendig, mindestens 50 Prozent Mut zu empfinden. Dies ist dann der Fall wenn beide zuversichtlich wirken und Vertrauen in die eigene Stärke empfinden und ausstrahlen. Zusammen mit der Anwendung der Wing / Tsun-Technik läßt sich dann ein Sieg erreichen.

Aus diesem Zusammenhang erklärt sich vielleicht auch die Tatsache, daß fortgeschrittene Kampfkunstexperten nach übereinstimmender Erkenntnis selten in die Verlegenheit kommen, ihre Kenntnisse in der Selbstverteidigung demonstrieren zu müssen. Die Siegeszuversicht, die ein echter Experte empfindet, wird von anderen, wenn auch oft nur unbewußt, körpersprachlich wahrgenommen. Da die Basis für die Siegeszuversicht des angreifenden Laien nie so stabil sein kann, wird er in diesem psychologischem Duell, das auch vielen Straßenkämpfen vorausgeht, unterliegen und auf einen Kampf verzichten. Erster und einfachster Grundsatz aller körperlichen Entspannungsübungen, besonders derer, die sich gegen Angst richten, ist die Anweisung, die Schultern fallen zu lassen und tief auszuatmen. Dies wird im WT schon immer praktiziert, nicht erst seit dem Aufkommen von körperorientierten Psychotherapiemethoden. Nur lassen sich jetzt die Pararellen entdecken und erklären.

 

 

4.4.5 Kampfkunstunterricht und der Konjunktiv unserer Sprache

 

Gesundheitspädagogik berührt alle Bereiche des menschlichen Lebens. Da die Sozialisation der Individuen und die Anpassung an die sozialen Zeitgeber primär durch Sprache geschieht, läßt sich in diesem Zusammenhang auch ein Einfluß der Ausübung von Kampfkunst durch eine Stärkung des Konjunktivs (Möglichkeitsform) untersuchen.

Ich benutze absichtlich hier das Wort" untersuchen", weil auf diese Art und Weise eine neutrale Behandlung dieses Themas möglich ist. Was ich hier vorstelle, ist nur eine Arbeitshypothese, die ich in Ermangelung weiterführender Arbeiten zur Diskussion anbiete.

Diese Arbeitshypothese ist in Verbindung mit dem Artikel von R. Lobo in der Zeitschrift Poiesis, Nr. 6/91, zu sehen. Hier sieht er im vorherrschenden Gebrauch des Indikativ Präsens in Wissenschaft und Philosophie einen Einfluß auf die "Gesundheit in eigener Verantwortung" (36), der berücksichtigt werden muß.

 

Gesundheit ergibt sich aus dem Kompatibilität zwischen sozialen Zeitgebern und Individuellen endogenen Rhythmen, d. h. bin ich von meinen eigenen zeitlichen Rhythmen her fähig, den Anforderungen der Gesellschaft zu der vorgegebenen Zeit Rechnung zu tragen. Die dabei oft auftauchende Lücke wird aktuell durch Willenskraft geschlossen.

Das ist nicht direkt gesundheitsbedrohend, erst wenn eine überanpassung an den sozialen Zeitgeber stattfindet und das Gefühl für sich selbst, das über die Phantasie im Traum und im Schlaf die Kampatibilit wieder herstellt, verlorengeht, werden sich Wirkungen am Herzen zeigen.

So betrachtet, ist eine Stärkung des Konjunktivs, der Phantasie, gesundheitspädagogisch wünschenswert. Ich behaupte nun, daß im Kampfkunsttraining genau dies stattfindet. Immer wieder erzählen mir meine Schüler von Träumen, in denen ihre neu erworbenen Fähigkeiten (der Selbstverteidigung) auftauchen. Grundsätzlich ist das Kampfkunsttraining unter dem Selbstverteidigungsaspekt eine Stärkung des Konjunktivs, da bisher erst einer meiner Schüler seine Kenntnisse (natürlich erfolgreich) einsetzen mußte.

 

Im Wing / Tsun ist es möglich, neue Techniken kreativ zu erfinden, solange sie der Situation angepaßt sind. Einer meiner Schüler erfand einen nur sehr schwer abzuwehrenden Kominationsangriff, ich selbst bin Erfinder eines Nahkampftrittes. Sicher sind diese Techniken auch anderen Wing / Tsun-Lehrern bekannt, aber sie können dennoch als kreative Schöpfungen betrachtet werden, da sie von uns selbst entdeckt wurden.

Für die meisten meiner Schüler ist das Training eine Vorbereitung auf wahrscheinlich nicht eintretende Gefahren, und kann daher als die Möglichkeitsform schlechthin gesehen werden. Stärkung des Konjunktivs bedeutet eine Stärkung des individuellen Zeitgebers und damit eine Verbesserung des Gleichgewichtes der Oszillation.

Diese Oszillation ist die Grundlage des menschlichen Lebens. Auch die Einteilung der Verhaltensgrundstrukturen nach Vagotonikern (langsam) und Sympathikotonikern (schnell) beinhaltet diese Hin-und Herpendeln, man stellt damit eine Art Ungleichgewicht zwischen diesen zwei Zuständen fest. Gestörte Oszillation führt, verkürzt gesagt, zu Krankheit.

Gelegentlich herrschen zur gleichen Zeit beide Strömungen vor, sie treffen sich an einem Punkt und verursachen eine Art Amphidromie, in der "das Blutkreislauf-System offensichtlich nicht zu entscheiden vermag, ob es mit einer starken oder schwachen Wiederanpassung reagieren soll, " (37) Dies kann ein Punkt des Zusammenbruchs werden, vor allem wenn das Selbst nicht stark genug verkörpert ist und der Körper total von der "Sozialmaschinerie in Dienst genommen" (38) ist.

Der ganz zentrale Faktor für gesundheitpädagogische Arbeit im Kampfkunstunterricht ist die Reflexion der Schüler über ihr eigenes Verhalten in dieser, doch aus dem gewöhnlichen fallenden, Situation. Diese Reflexion stellt eine Stärkung des individuellen Zeitgebers dar, zusammen mit den anderen von mir beschriebenen Wirkmechanismen läßt sich so ein positiver gesundheitspädagogischer Einfluß des Kampfkunsttrainings begründen.

4.4.6 Wing / Tsun-Kampfkunst, Wing / Tsun-Kampfphilosophie und Lebensphilosphie

Die Vorstellung, daß es möglich ist, sich durch irgendwelche Studien eine Lebenphilosophie anzueignen, die einem Zufriedenheit ermöglicht, ist wohl für jedermann faszinierend. Das Vermitteln einer solchen Philosophie wäre die Krönung gesundheitspädagogischer Arbeit. Das Angebot einer derartigen universellen Pauschallösung wäre aber Bauernfängerei und würde einer Jugendsekte besser anstehen als ernsthafter pädagogischer Arbeit. Gesundheitspädagogik kann und will nicht mehr sein, als Hilfestellung auf dem Weg zu einem Verständniß von ganzheitlicher Gesundheit in eigener Verantwortung.

 

Nachdem der Zusammenhang zwischen Gesundheitpädagogik und Philosophe nur hergestellt ist, stellt sich die Frage, ob in einem Kampfkunstsystem, d. h. konkret beim üben von Wing / Tsun philosophische Studien stattfinden. Dazu möchte ich wieder eine Aussage des Europatrainers zitieren. "Wing / Tsun ist definitionsgemäß nicht die Summe seiner Techniken.

 Wing / Tsun ist ein System, bei dem es um die Verwirklichung bestimmter philosophischer Prinzipien im Kampf geht. Allein die Realisation dieser Prinzipien macht Wing / Tsun einzigartig." (39) Diese philosophischen Prinzipien entstammen dem Taoismus.

 

Die Meinung, daß überleben nur duch Wandel möglich ist, wird nicht nur im WT vertreten. Ein aktueller Zeitungsartikel über die Bedrohung der Nashörner stößt ins gleiche Horn.

"Das Problem dieser schnellsten Dampfwalze der Welt ist es, daß sie es immer zu leicht hatte und deshalb keine Fähigkeiten zur Anpassung an andere Bedingungen entwickelt hat. Nun ist die Welt zu klein geworden für das Nashorn; es wird ein Opfer seiner Kurzsichtigkeit, seines primitiven Magens und seiner Dummheit." (41)

Auch die Fachliteratur erkennt die Bedeutung dieser Flexibilität im Zusammenhang mit psychosomatischen Krankheiten. Explizit wird bei der Beschreibung des endogenen Ekzems dieses Fehlen des Wandels erwähnt. "Seine Persönlichkeit und familiär tradierte Verhaltensweisen hindern ihn, alternative Problemlösungen zu suchen." (42) Ich denke, jedem meiner Leser wird auch durch selbständiges Nachdenken klar, daß die Bereitschaft zum Wandel in jedem Falle etwas begrüßenswertes ist, so daß ich auf weitere Erörterung dazu an dieser Stelle verzichten kann,

Jede Art von Verfahren, das bei den Teilnehmern die Bereitschaft zur Veränderung fördert, ist daher als primäre gesundheitspädagogische Arbeit zu betrachten.

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